Presse | 19.04.2012

Gehrlicher Solar beginnt Bau des Solarparks Flugplatz Perleberg

Auf dem ehemaligen Militärflugplatz Perleberg in Brandenburg errichtet das Photovoltaik-Unternehmen eine Freiflächenanlage mit einer Gesamtleistung von 35 MWp für zwei Fonds der KGAL GmbH & Co. KG.

 

Perleberg / München.
Seit Dienstag, den 10. April 2012 startet die Gehrlicher Solar AG mit dem Bau des Solarparks Flugplatz Perleberg durch. Nach aufwändiger Kampfmittelberäumung des Konversionsstandortes konnte jetzt auf allen Flächen die Baufreigabe erreicht werden. Nachdem diese letzte Hürde genommen wurde, steht nun einem zügigen Baufortschritt nichts mehr im Wege. Die Solaranlage mit einer Nennleistung von 35 MWp soll jährlich rund 33 Millionen Kilowattstunden Ökostrom produzieren, was den Bedarf von mehr als 9.300 Drei-Personen- Haushalten deckt.

 

Der Park wurde an zwei Fonds der KGAL GmbH & Co. KG aus Grünwald bei München verkauft, die sich auf Erneuerbare Energien spezialisiert haben: Den Westteil hat der geschlossene Publikumsfonds InfraClass Energie 6 erworben, den Ostteil der European Sustainable Power Fund 2 für institutionelle Investoren.

 

Der Solarpark entsteht auf dem insgesamt 87 Hektar umfassenden, ehemaligen Militärflugplatz Perleberg in Brandenburg, auf halber Strecke zwischen Hamburg und Berlin. Der Erfolg des Projekts war zwischenzeitlich in Frage gestellt, da die Pläne der Bundesregierung zur Absenkung der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen für Verunsicherung sorgten. Dank nachhaltig ausgerichteter politischer Unterstützung aus der Region Perleberg, aus dem Land Bayern und aus Berlin konnte eine angemessene Übergangsfrist für Freiflächenprojekte auf Konversionsflächen und eine Umsetzung dieses Solarparks ermöglicht werden. In den kommenden Wochen wird Gehrlicher Solar eine 62 Hektar große Teilfläche mit Unterkonstruktionen, Solarmodulen und Wechselrichtern bebauen. Das übrige Areal dient als so genannte Ausgleichsfläche; hier werden Lebensräume für Wiesenbrüter geschaffen. Die Inbetriebnahme des Solarparks ist für Juni 2012 geplant. Verglichen mit fossiler Stromerzeugung wird die Anlage jährlich rund 32.000 Tonnen CO2 einsparen.

 

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