Chancen des Photovoltaikmarktes

Weltweit steigen die Preise für Öl, Gas und Kohle. Gründe dafür sind die zunehmende Verknappung dieser Rohstoffe, die unsichere politische Lage rund um die Abbaugebiete im Nahen Osten, in Südamerika und Russland sowie der enorm steigende Energiebedarf wirtschaftlich aufstrebender Länder in Ost-Europa und Asien. Dagegen erhöht sich die Wirtschaftlichkeit der erneuerbaren Energiequellen. Sie werden daher auf Dauer eine gute Chance haben, sich auf dem Energiemarkt durchzusetzen.

Photovoltaik wird in Zukunft eine noch wichtigere Rolle im Energiemix spielen. Die Hersteller von Solarzellen und -modulen werden in Kürze weltweit ihre Produktionskapazitäten soweit gesteigert haben, dass sie einerseits die stark gestiegene Nachfrage befriedigen und andererseits durch höhere Stückzahlen Kostenreduktionen bei der Produktion erzielen können.

Das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) setzt durch seine jährlich fünfprozentige (Dach) bzw. 6,5%ige (Freiland) Reduktion der Vergütungssätze pro Jahr genau auf diesen Effekt und übt darüber hinaus auch wirtschaftlichen Druck auf die Hersteller aus, Jahr für Jahr günstiger zu produzieren. Für die Investoren von Photovoltaikanlagen schafft das EEG langfristige Planungssicherheit durch die auf 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung.

Inzwischen haben 32 weitere Staaten – zum Beispiel Spanien, Italien und Griechenland – dem deutschen EEG ähnliche Gesetze mit langfristig garantierten Einspeisevergütungen eingeführt. Damit bieten sich für international agierende Unternehmen wie die Gehrlicher Gruppe profitable Wachstumschancen.

Szenario zur Energieversorgung in Deutschland