Licht für 700 Schulkinder in Tansania
Ab 18.30 Uhr ist es stockdunkel in den Dörfern um Ilembula. Stromversorgung gibt es nämlich nur im Zentrum der Kleinstadt, die sich im Südwesten Tansanias auf 1.400 Metern Höhe befindet.
Dies war auch ein großes Problem für die außerhalb des Stadtzentrums gelegene Secondary School von Ilembula und ihre rund 700 Schüler. Nach Einbruch der Dunkelheit gab es in den beiden Schüler-Wohnhäusern sowie in der benachbarten Schlosserei-Berufsschule kein Licht – dies ist in der staatlichen Minimalfinanzierung von Infrastrukturprojekten nicht vorgesehen.
Gehrlicher wollte den Schülern helfen und spendete im Juli 2009 rund 60 Solarlampen im Wert von 5.000 Euro. Deren Batterien werden durch das Sonnenlicht aufgeladen und stehen bei Dunkelheit als Energiequellen zur Verfügung. „Gerade in Regionen, in denen zentrale Stromversorgung aus ökonomischen oder technischen Gründen nicht möglich ist, kann durch Solarenergie eine unabhängige Stromversorgung aufgebaut werden“, sagt Barbara Gehrlicher über die Hintergründe des Engagements.
Der Kontakt kam über die Gemeinde der Jesuskirche in Haar zustande, die seit zwanzig Jahren eine Partnerschaft zur lutherischen Gemeinde in Ilembula hat. Veronica Mbilinyi, Lehrerin in Ilembula, freute sich sehr über die Spende: „Stromversorgung ist nicht selbstverständlich in Tansania. Aber Licht ist eine wichtige Voraussetzung, um lernen zu können. Unseren Schülern bedeutet die Spende daher unendlich viel.“
Weitere Informationen zur Arbeit der Abteilung Off-Grid-Solutions in Afrika finden Sie hier.




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